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Lyrik-Installationen 2008

 
Bisher stehen 100 Künstler fest, die sich mit 146 Lyrik-Installationen am Ausstellungsprogramm beteiligen. Die Durchnummerierung entspricht den Nummern, mit denen die Installationen später auf einer Übersichtskarte im Programmheft, zur besseren Orientierung, verzeichnet werden.
 
 
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1. Raum für einen Baum
Malwerkstatt für Kinder und eine Galerie zwischen wild umwucherten Grabsteinen des ehem. Lüntzelgrabes
Karin Wisseroth-Yahaya (Malerin) und Stefanie Sachs (Kulturpädagogin, Hildesheim)
 
 
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2. Ägyptische Sphinx auf einer Pyramide
Man denkt sehr lange nach, bevor Text-Gedanken in Stein gemeißelt werden, im Gegensatz zu den modernen Medien und dem intellektuellen Müll, der damit produziert wird!“
Prof. Jan Schubert & 25 Studenten aus 6 Ländern (Hochschule zur Erhaltung von Kulturgut)

3. „Maria“ (White Cube)
Architektonisches Objekt, das in einer Prozession von der Uni zum Marienfriedhof gebracht wird; und so groß ist, dass man es nach innen betreten und das Draußen gegen einen ortlosen Raum eintauschen kann.
An Seebach (Dozentin, Künstlerin, Berlin) Karl Möllers (Dozent für bildende Kunst) und neun Studierende der Kulturwissenschaften

4.
a) Gebetsfahne mit Haikus
b) Grabsteine, mit T-Shirts bekleidet
c) versteckte Libelle als Kunstobjekt
Mila Nabel (freie Künstlerin, Hildesheim)

5.
a) Stein-Stele mit Gedicht von Jo Köhler
b) Steinquadrat mit Text
Christian Prenzler (Stein-Designer Hildesheim)

6. ICH
Installation/Performance in zwei Akten: Feuerzauber / Spray-Aktion, Lyrik & Graffiti auf einem Autowrack. „Wir sterben ins Blaue hinein“ Ein Wrack wird brennen. Dazu HipHop und ein Satz in drei Sprachen
I+C Mitterecker (Wien, Autoren und Schauspieler)

 

7. Baum der Poesie
Vernissage-Installation mit Texten aus der Literaturwerkstatt vor Ort. Aktion: Baum liegt zuerst und wird dann aufgerichtet; Sonntag 18 Uhr
Ingo Cesaro (Autor und Drucker, Kronach)

8. Unausgesprochenes in zwei Situationen
a) Ruhe und Gelassenheit / b) Zwietracht und Chaos
Roswitha Geyer (Künstlerin und Architektin, Senden)
 
 
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9. Zukunft
Riesenfahne aus Mülltüten mit Doppelgedicht
Violetta Vollrath (Bauingenieurin und Theatermalerin, Mainz)

10. Sehlen-Verwante
Stahlblech wie Papier um einen Baum gewickelt mit klassischen Zitaten und die Idee etwas hineinzuritzen
Anna Ulrich (Grafikdesignerin) und Marcel Thiel (Objektgestalter, Hildesheim)
 
 
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11. Tag-Falter
Mehrere Tag-Falter sollen über verwitterten Grabsteinen aufgespannt werden
Anna Berg (freie Künstlerin, Hildesheim)

12. Das Gedicht: „sprich nicht“
Regine Mönkemeier (Schriftstellerin mit einer Marmorier- und Bleisatzwerkstatt, Lübeck)

13. Love Letters – Sehnsucht hinter Gittern
Wörter, Sätze, Hoffnungen von inhaftierten Frauen; und ihre Briefe um eine große Rolle Nato-Draht gewickelt; wie auf den Mauern des Gefängnisses.
Christine Gerigk, Elisabeth Kaufmann, Barbara V.; Monika Zielinski und Birgit Waldhoff-Blum als Projektleiterinnen (JVA Hildesheim)

14. Buchstabenobjekt
aus der Werkstatt für Typokinetik als Hommage an Johannes Gutenberg „wer die Schrift bewegt, bewegt die Welt“
Michael Mahla (Künstler für visuelle Kommunikation, Worms)

15. Versteckte Unikate aus Holz
vom Strand, in Büsche und Bäume gehängt, die mit kleinen Gedichten versehen auf diesem Wege der Natur zurückgegeben werden.
Gerhard Pleus (Dichter und Clown, Gandersum)
 
 
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16. Deadline!
Performance-Installation. Chrsitine S. Thon & Partner dokumentieren den Konjunktiv - als ungeahnte Möglichkeit oder verpasste Sehnsucht - und versuchen eine Live-Schaltung ins kolumbianische Tiefland zum Aufspüren einer aussterbenden Sprache; ein vergrabener Koffer gibt Einblicke in das Postulat der Zivilisation. Die Künstler zelten an Ort und Stelle wie Polarforscher
Christine S. Thon & Partner (Konjunktiv-Archäologen und Medienkünstler, Köln)

17. 1 L Einmachgläser mit Texten
Karin Seidner versucht durch ein Reisestipendium des Bundeskanzleramtes in Wien nach Hildesheim zu kommen
Karin Seidner, Österreich

18. „Merander & Hekla“
Gebirgsformationen auf Spitzbergen; erzählen Geschichten, wenn man sich auf den Dialog mit ihnen einlässt
Jörg Bauer (Schlosser und Metallkünstler, Hildesheim)

19. Natur-Installationen
Naturinstallationen des Vereins KunstWerts laden am gesamten Wochenende zum Staunen und Innehalten ein. Am Samstag dienen sie als Bühne für Klangexperimente und geheimnisvolle Texte (siehe Hauptmenü Samstag)
KunstWerts e.V. / Stefanie Sachs (Hildesheim)

20. Gletschertelefon
Eine Telefonzelle im Park, von der aus jeder direkt den Gletscher anrufen kann, stellt die direkte Verbindung zum Klimawandel her: In Echtzeit wird der Klang übertragen, den das Abschmelzen des Vernagtferner Gletschers im Öztal verursacht, wenn das eisige Wasser den Berg herabstürzt.
Gletschertelefon des Klangkünstlers Kalle Laar, München

21.
a) Steingarten mit Haikus
b) Blüten-Satz-Fragmente
c) Licht und Raum, Filzfahne
Susanne Voigt (freie Künstlerin, Badenhausen Nds.)

22. W ORT-Projekt
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Großskulptur 2,50 Meter hoch und 10 Meter lang, wird während des LyrikParks aus 2 cm dickem Stahlblech (brennschneiden, Funkenflug) herausgearbeitet.
Die Installation entsteht in enger Kooperation mit der Salzgitter AG, der Salzgitter Mannesmann Stahlhandel GmbH Hannover sowie dem Hildesheimer Stahlhandel GmbH & Co. KG.
Prof. Hans Lamb (HAWK Hildesheim), Hannes Neubauer (Student, Schmiedekünstler) und Cottan Cossin (aCtionist) 
 
23. „Lichtlyrik“
Christoph Gerhard baut einen Apparat zur Betrachtung des Raumes zwischen den Zeilen und möchte zeigen, dass Lyrik Nähe braucht, Nähe ist.
Christoph Gerhard (Physiker und Autor, Göttingen)
 
24. Herzrasen, Windbeutel und Luftpost-Briefe
Petra-Marlene Gölz installiert HERZRASEN, hängt WINDBEUTEL ins Gebüsch und verteilt LUFTPOST-Briefe zum Herausnehmen und Lesen
Petra-Marlene Gölz (Lyrikerin un Malerin, Südhessen)
  
25. Bäume aus Stahl und 2 weitere Skulpturen
a) Im Wind / b) die Harfe / c) Sonnengruß / d) Entspannung
Andy Rußelmann liebt es die Spuren, die die Zeit an den in seinen Skulpturen verarbeiteten Elementen hinterlassen hat, herauszuarbeiten. Seine Werke bestehen hautsächlich aus Metall, wie Alteisen oder Schrott und werden häufig mit Naturmaterialien wie Muscheln, Korallen oder Pflanzen kombiniert.
Andy Rußelmann (Ferrorist, Innenarchitekt und Bildhauer, Hannover)

26. Kalkstein-Skulpturen mit Text
a) „Tagtraum“ / b) „Puck“ und zitiert aus dem Sommernachtstraum
„Herausforderung und Faszination ist es, einem zunächst unförmigen Stein genau den Ausdruck zu geben, der im Kopf vorhanden ist. Daraus entstehen sinnliche, die visuelle und haptische Wahrnehmung anregende Objekte.“
Anne Wegener (Bildhauerin und Buchhändlerin, Hannover)

27. „Lyrisches Outfit“
Konzept-Installation aus einer unerfüllten Sehnsucht, Hose und Taschen im Baum
Astrid Jansen (Mode-Designerin, Hildesheim)

28. Versteckte Gedichte über den Marienfriedhof
Stephanie Pohl (Lyrik-Piratin, Hobby-Schreiberin, Alfeld)

29.
a) Naturgesegnet in der Nacht
b) Impressionen am See
c) Hildesheimer Blumensonnet
Tilo (Zeichner, Dichter, Hildesheim)
 
30. Gedicht-Obelisk
Ursula Hartmann (Dichterin, Hildesheim)
 
31. Texte und Verse am Stiel
Gudrun Deutsch geht im Park auf die Suche nach Wörtern oder Phrasen, bringt sie in einen neuen Kontext und versteckt kleine weiße Rahmen
Gudrun Deutsch (Sammlerin, Recyclerin, Hildesheim)
 
32. Führung/Verführung
Silwe Stoll fasziniert die Idee der Führung/Verführung und lässt Puppen in den Abgrund wandern
Silwe Stoll (Schreiberling, Hildesheim)
 
33. „Ich bin der Welt abhanden gekommen“
Hörinstallation. Ein Gedicht von F. Rückert, das Alexandra Vigh nicht loslässt; sie verspannt Text-Fragmente zwischen den Bäumen (an seidenen Fäden).
Alexandra Vigh (Metallgestalterin, Hamburg)
 
34. Thrill: Bitte einzeln eintreten!
Imaginäre Wort-Installation.
Jo Köhler (Mensch bzw. Dichter, Hildesheim)
 
35. 
a) 3 Plexiglasgedichte
b) Sandkasten
„Ist eine spannende Situation, Worte mit dem Raum und der Natur zu verbinden“. Katina Georgoulas sieht die Kunst als Prozess, in dem alles fließt. Ein Pinselstrich, eine Bewegung, ein Augenblick.
Katina Georgoulas (freie Künstlerin, Bremen)
 
36.
a) Ein ungewöhnlicher Sitz mit Stimme (Lyrik-Sessel, Hörinstallation)
b) Das blaue Feld (und Blumen, die keine sind)
Die Libronauten produzieren Geistesblitze. 
Die Libronauten (Verena Patzke, Elena Zibler, Künstlerkollektiv, Köln)
 
37. Elfenzauber
Marina Rademacher formt lebende Kunstobjekte in Gips
Marina Rademacher (Autodidaktin, Nordstemmen)