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Freitag,
11. Juli
17 – 18.15 Uhr / Treffpunkt Bühne / alle Künstler sind anwesend
Öffentliche Führung durch den LyrikPark 2008
Beim
gemeinsamen Spaziergang mit Veranstaltern und Künstlern kommt
einiges zum Vorschein, noch mehr aber bleibt im Verborgenen, das es
dann selber zu entdecken gilt. Der Rundweg führt von der
ägyptischen Sphinx / über den Platz des ehemaligen
Totenhauses / hin zum Gletscher-Telefon / einer
Auto-Wrack-Performance / der Stacheldraht-Installation von Frauen aus
dem Gefängnis / durch die Bibliothek der vergessenen Bücher
/ und endet schließlich in Bolivien an der Deadline einer
aussterbenden Sprache.
Eröffnung
LyrikPark 2008
mit Ansprachen von Jo Köhler (über
Programm und Konzept), Bürgermeister Henning Blum, Birgit Beulen (stellvertretende Geschäftsführung des Job-Centers Hildesheim) und Stefan Könneke (Geschäftsführer
KulturFabrik Löseke)
18.45 Uhr / Bühne
Vortrag zum Marienfriedhof
Kurzer persönlicher Vortrag von
Walter Nothdurft (Städtischer Denkmalpfleger) zur Totenbestattung
im Wandel der Zeit
ab 19 Uhr / HörSpiel-Zelt
Die
LiNo-HörspielLounge
Hören,
Versinken, Entspannen - dazu lädt die LiNo-HörspielLounge
als mobiles Wohnzimmer ein. Sofas und Sessel, Hörspiele und
Literatur, Kerzenlicht und Füße hoch. Wer Entspannung
braucht und Lust auf fesselnde Hörspiele und literarische Rätsel
hat, ist hier genau richtig. Ein kleiner Vorgeschmack auf den
LiteraturClub „LitteraNova“, der im September im Herzen
Hildesheims eröffnet.
19 Uhr / Bühne
Panufnik-Trio
& Marek Dumicz, Geige, als Quartett (PL)
mit Haydn, Beethoven und Brahms,
Klavierquartett. Aufführende: Pawel Zuzanski, Bratsche, Mateusz
Kwiatkowski, Cello, Arthur Pacewicz, Piano. Das Trio ist Mitglied der
European Chamber Music Academy und war Stipendiat der
Yehudi-Menuhin-Stiftung, Aufnahmen für den Norddeutschen
Rundfunk. Marek Dumicz ist Dozent an der Musikhochschule in Hannover, gern
gesehen auf internationalen Festivals und gastierte schon in der New
Yorker Carnegie Hall. Ein exquisiter Musikgenuss!
20.30 Uhr / Bühne
Jaap
Blonk (NL)
Ein ganz großer der Klangpoetik,
geb. 1953 in Woerden, Holland,
Komponist, Dichter und Performer. Kein Laut, den die menschliche
Stimme in ihrer Vielfalt von Emotionen, Musikalität und Humor zu
produzieren imstande ist, wird bei ihm fehlen; von den Pionieren der
frühen Lautpoesie (Kurt Schwitters, Hugo Ball, Velimir
Chlebnikow) bis zu Blonks eigenen Arbeiten, erfundenen Sprachen,
phonetischen Etüden und Improvisationen. Auftritte führten
ihn durch ganz Europa, USA, Kanada, Indonesien, Japan, Südafrika
und Lateinamerika; u.a. auch Auftragsarbeiten für die
Donau-Eschinger Musiktage.
ab 22 Uhr / Buffo / KulturFabrik Löseke / Eintritt 4.- Euro
„Dichtung on the
Dancefloor"
Die Eröffnunsparty
in der KulturFabrik Löseke
22.45 Uhr
Beatpoeten live (Hannover)
Die
Beatpoeten formen aus Gedichten und Prosastücken kleine
Hörspielminiaturen, Traumreisen und mitreißende Liedtexte.
Das Besondere: Die Stimme wird zum begleitenden Instrument, Lyrik
wird tanzbar. Während Costa Carlos Alexander per Chaospad und
Groovebox feingliedrige Melodien produziert, die mal melancholisch,
mal treibend, immer rhythmisch daherkommen, performt Jan Egge
Sedelies die Texte. Solche Melangen kennt man vielleicht aus dem
Hip-Hop-Bereich, aber die Beatpoeten verbinden keine Rapeinlagen mit
vorproduzierten Beats: die Beats entstehen live, werden improvisiert
und entfalten sich im Zusammenspiel des Duos auf der Bühne. Ihre
erste CD „Unterwegs“ erschien im April 2008 im Verlag
„Sprechstation“.
anschließend Party mit Sample Ray T
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