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Freitag, 18. Juni 2010, ab 17 Uhr
 
 
 
17.00-18.00 Uhr im Park / Treffpunkt Bühne / Alle Künstler sind anwesend
Öffentliche Führung durch den Ausstellungsbereich
Beim gemeinsamen Rundgang mit Veranstaltern und Künstlern kommt in der Kombination von Wort und Ort (kurze Interviews mit den Schöpfern der Lyrik-Installationen) vieles zum Vorschein, noch mehr aber bleibt im Verborgenen, das es dann selber zu entdecken gilt. Das 2,5 km lange Wegenetz lädt ein, Verstecktes, Dunkles und Helles auf seinen ganz eigenen Pfaden zu entdecken.
 
   
18.00 Uhr/ Bühne
Eröffnung des LyrikParks 2010
 
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mit Ansprachen von Jo Köhler (Dichter und Künstlerischer Leiter) und Nora Steen (Pastorin und Projektleiterin Michaelis 2010)
  
Klangimpulse: Annette Rösel (Harfe, Flöte) und Christian Zatloukal (Gitarre) begleiten musikalisch die Besucher des LyrikParks vor und nach den Hauptveranstaltungen. Mit Klängen, Geräuschen und Rhythmen! Dabei lassen sich die beiden Musiker inspirieren von der Atmosphäre im Park, den Lesungen auf der Bühne und den Lyrik-Installationen. Klangimpulse tönen mal vorneweg und mal aus dem Hintergrund.
 
Ingo Cesaro aus Kronach liest zur Einstimmung ein paar Gedichte. Eine wunderbare Stimme. Der freie Schriftsteller ist besonders bekannt für seine Kurzgedichte in Anlehnung an die japanischen Haikus. Er wurde mit dem Förderpreis der Deutschen Haiku Gesellschaft ausgezeichnet und ist Mitglied im Deutschschweizer P.E.N-Zentrum.
 
Moderation: Durch das dreitägige, sich beständig wandelnde Bühnenprogramm führen Jessica Schlage, die derzeit beim NDR tätig ist, und Radio Tonkuhle-Moderator Andreas Kreichelt.  
 
    
18.30 Uhr / Bühne / Eintritt frei
Lesung und Diskussion mit Renan Demirkan
„Septembertee oder das geliehene Leben“
 
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Renan Demirkan eröffnet den II. Hildesheimer LyrikPark mit einer Lesung aus ihrem aktuellen Buch. Ihre persönliche und eindringliche Geschichte, abseits der oftmals schrillen Töne über Zuwanderung und Integration, erzählt von den zwei Leben in einer Haut, als Türkin und als Deutsche.
Mit anrührender Offenheit und großer Emotion beschreibt die aus Film und TV bekannte Schauspielerin und Buchautorin Situationen ihrer Kindheit, die Trauer und Fassungslosigkeit nach dem Tod der Mutter und die darauf folgende Sprachlosigkeit des Vaters.
Renan Demirkan, geboren 1955 in Ankara, lebt seit 1962 in Deutschland. Sie erhielt den Grimme-Preis sowie die Goldene Kamera und den Hessischen Filmpreis, 1998 das Bundesverdienstkreuz. Im Anschluss laden wir das Publikum zu einer ausführlichen Diskussion mit der Autorin ein, moderiert von Rundfunkmoderator Carsten Weyers.
 
  
20.30 - 21.30 Uhr im Park
Das Parkliedsystem
 
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Lassen Sie sich von unserem Parkliedsystem durch den Marienfriedhof (beg-)leiten. Zwischen Dickicht und Dichtung überraschen Liedermacher, Songpoeten und Text'n'Roller mit ihren musikalyrischen Ideen. Ob nun Bankrock oder Spaziersang, der ganze Park wird zum Klangraum. Dabei sind u.a. Babek Bodien mit verträumten, tiefschürfenden und visionären Liedern (www.myspace.com/babekbodien ), Der Jerg, der ausdrücklich zum Baden in Sentimentalitäten einlädt (www.myspace.com/derjerg ), die Rumpel-Folker von Friekshow (www.myspace.com/friekshow ), melvin Haack, der seine ganz persönliche Sandkasten-Top 10 auf dem Spielplatz singt (www.myspace.com/melvinhaack), Stephanie Krah und ihr Solo für Klavier und Megafon (www.myspace.com/stephikrah ), Liedermachens mit Ohrwurm-Reimscharaden zwischen Kunst und Klamauk (www.myspace.com/liedermachens ), Olga Siebert und Lilly Altenbernd aus der Klanggasse 4a sowie Lyder und Lierik mit RestRisiCo (www.restrisico.de ).  
 
 
     
21.30 Uhr / Bühne / Einlass ab 21 Uhr / Abendkasse: 14 €, ermäßigt 11 €
Karten im Vorverkauf : 13,10 €, ermäßigt 10,40 € inkl. aller Gebühren    
Bei schlechtem Wetter in der KulturFabrik Löseke, Langer Garten 1, 31137 Hildesheim, www.kufa.info
Sebastian Krämer - Krämer bei Nacht
Schlaflieder zum Wachbleiben und Gutenachtgeschichten mit Heimsuchungspotenzial
 
 
 
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Kennen Sie schon Sebastian Krämer, den „Sprachartisten und Ausdrucksgourmet“ (Hannoversche Allgemeine Zeitung), „Giganten am Klavier“ (Mainzer Rheinzeitung), „süßlich-bösartigen ‚Dada-Chansonnier’“ (Ludwigsburger Kreiszeitung), außerdem doppelten Deutschen Poetry-Slammeister, Gewinner mehrerer bundesweiter Chansonpreise und Gründer des legendären „Fördervereins für Genie und Wahnsinn“ in Berlin? Nun, was Sie auch bisher von Sebastian Krämer gelesen oder gehört haben mögen über die Verzichtbarkeit von Jongleuren, den Schleuderwaschgang bei Hamstern oder Blumenkübel und Lyrik – es war nur seine Sonnenseite.
Krämer bei Nacht ist noch krämiger, süffiger, schräger, düsterer, manchmal entsetzlich schwermütig und dabei durchweg bedingungslos heiter. Unterdessen tritt so manche erstaunliche Erkenntnis zu Tage: Nacht ist keine Frage der Uhrzeit, streng genommen ist sie im Tagesplan gar nicht vorgesehen, und: Um sich um den Schlaf zu bringen, muß man nicht erst an Deutschland denken. Krämer bei Nacht ist Ruhestörung für gehobene Ansprüche. Da geht es um DJs, die nur Bruckner spielen, wandernde Fensterkreuzschatten, von bösen Stimmen verfolgte Busfahrer und den Arbeitsalltag eines Drachentöters. Eine musikalisch-literarische Geisterbahnfahrt voller moderner Schauerballaden, erotischer Begegnungen und Einblicke in die Arbeit am Drehbuch zu einem brüllend komischen Horrorfilm. Damit Sie am Ende des Abends wissen, was Sie auf dem Nachhauseweg erwartet…